Heute habe ich beim Betanken meines Autos auf einer Zapfsäule ein großes, ungefähr 35 mm langes grünes Heupferd (Tettigonia viridissima) entdeckt. Man kennt es auch unter dem Namen Großes Heupferd. Diese Langfühlerschreckenart gehört zu den größten in Mitteleuropa und ich konnte mein Glück gar nicht fassen, als ich es dort sitzen sah. Nachdem ich meine Autotür geöffnet hatte, sprang es mit einem Satz hinein und so nahm ich es mit nach Hause - als Fotomotiv und Leckerbissen für mein Chamäleon.

 

Das grüne Heupferd besteht wie alle Insekten aus drei Abschnitten - dem Kopf, dem Brustabschnitt und dem Hinterleib. Die Fühler sind so lang wie der Körper und sogar etwas länger. 

 

Ich habe das Tier in einer kleinen Plastikbox aus dem Auto geholt und im Garten frei gelassen, um anschließend mit meinem Fotoapparat Aufnahmen zu machen. Dies entpuppte sich schwieriger, als anfangs gedacht, denn ich hatte die hohen, weiten Sprünge, die sie mit ihren zu kräftigen Sprungbeinen entwickelten Hinterbeinen machen, unterstützt durch kräftige Flügelschläge, unterschätzt. Die Vorderflügel sind übrigens schmal und hart, während die Hinterflügel weich und häutig sind.

 

Letztendlich habe ich ihn dann aber dem Chamäleon als Futter angeboten und dieses hat ihn sehr gerne und schnell verspeist, nachdem es ihn gesichtet hatte.

Heute habe ich bei einer sommerlichen Wanderung einige dieser niedlichen Gesellen im Hunsrück gesehen. Es schwirrte etwas Grünes vor meiner Nase herum und zuerst dachte ich an eine große Libelle, doch beim genaueren Hinsehen entpuppte es sich als großes Heupferd. Ich bin ziemlich überrascht, dass sie doch so häufig in dieser Größe in der Natur anzutreffen sind.

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Novitates!

13.09.17 Legolas lebt nun wieder in seinem Innenterrarium. Die herrliche Zeit draußen ist nun wieder vorbei.

30.05.17 Was ist denn das Schwarze auf seiner oberen Kauleiste?


- Meldepflicht nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen



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