Entwicklung von Stabheuschrecken

Stabschrecken gehören zu den Gespenstschrecken (Ordnung: Phasmatodea).
Sie sind in der Regel zweigeschlechtlich, jedoch ist auch bei den meisten sexuellen Arten eine parthenogenetische Vermehrung der Weibchen möglich. Von einigen wenigen Arten sind gar keine Männchen bekannt.

 

Anfangs tat es mir sehr leid, diese interessanten Tiere an Legolas zu verfüttern, doch Chamäleons fressen nun mal Lebendfutter, welches möglichst frisch sein sollte.

Zur Bildvergrößerung bitte kurz anklicken.
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Bei den Stabheuschrecken ist das Bestäuben mit Kalk oder einem Vitamin-Mineralstoffgemisch nicht notwendig, da sie durch ihr immer frisches Futter - sie fressen nur Blätter aus der Familie der Rosengewächse, z. B. Brombeerblätter, die man überall wildwachsend auch im Winter findet - ausreichend aufgewertet sind. Ihre zarten Körper würden durch das Bestäuben mit dem Pulver sicherlich ersticken und sie wären dann für Chamäleons, welche sich bewegendes Futter brauchen, nicht mehr interessant.

Hier zeige ich die Entwicklung dieser Schrecken aus der Familie der Phasmatidae.

Unten ist ein Teil des Behältnisses der Stabheuschrecken zu sehen. Auf dem Bild  kann man die Häutung einer Schrecke beobachten. Der Deckel, welcher aus Gaze besteht, damit Luft in das Behältnis gelangen kann, wurde im Laufe der Zeit von den Dornen der Brombeere beschädigt bereits erneuert.

 

Darunter sieht man ein weiteres Bild einer Schreckenhäutung. Diese junge Schrecke konnte sich allerdings nicht richtig von ihrer alten Haut lösen und so hatte Legolas frisches Glück.

Frisches Wasser!

Oben habe ich von dem Schlüpfen der Stabheuschrecken aus ihren Eiern Fotos gezeigt und kurz kommentiert. Gestern setzte ich wieder einmal kleine Schrecke aus dem Schlupfbehälter in ein größeres Becken mit Pflanzen. Die Kleinen sind ziemlich schnell und starten dann häufig Ausbruchsversuche. Zwei davon entdeckte ich dabei wie sie sich über einen Wassertropfen beugten und tranken. Das war für mich das erste Mal, dass ich dieses so beobachten konnte. Sie bückten sich richtig zum Wasser hin.


Normalerweise wird in dem Becken, in dem sie sich aufhalten mit einer Wasserspritze einmal täglich Wasser gesprüht, welches dann für die nötige Luftfeuchtigkeit und ihre Wasserversorgung sorgt.

Es dauert immer einige Wochen bis aus einem kleinen Stabheuschreckenei eine kleine Schrecke schlüpft. Diese wird dann mit Brombeerblättern gefüttert. Bei mir können die Kleinen nicht erwachsen werden, da ich sie halte, um den Speiseplan von Legolas, meinem Jemenchamäleon, im Winter abwechlungsreicher zu gestalten.

Novitates!

13.09.17 Legolas lebt nun wieder in seinem Innenterrarium. Die herrliche Zeit draußen ist nun wieder vorbei.

30.05.17 Was ist denn das Schwarze auf seiner oberen Kauleiste?

14.05.17 Legolas springt mir vom Arm, als ich ihn in sein Außengehege setzen will....


- Meldepflicht nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen



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